BBG Herford - TV Werne 79:95 (28:25; 16:36; 13:13; 22:25)
Gelungener Auftakt

Die Werner Basketballer haben den Start in die Saison mit Bravour gemeistert. Nach einigen Abstimmungsproblemen im Auftaktviertel beherrschten sie ihre ostwesfälischen Gastgeber am späten Samstag souverän und führten zeitweise sogar mit 26 Punkten.

"Für uns war wichtig, dass wir das Auftaktspiel gewinnen - egal ob mit zehn, 20 oder 30 Punkten ", meinte Trainer Volker Kaiser, der nun bereits auf das Westfalenderby am kommenden Samstag gegen den UBC Münster blickt. "Ich hätte nicht gedacht, dass die so deutlich gegen Dorsten gewinnen", bewertete er den Erfolg des kommenden Gegners.

Sein Team hatte in den US-Zugängen Jamal Ward (35 Punkte, davon sieben Dreier) und Chris Powell (18) sowie im U18-Youngster Max Schulze Pals seine besten Schützen. Dem Werner Anhang verspricht Kaiser für Samstag tollen Sport: "Der Powell macht Dunkings, wie du sie sonst nur in der NBA siehst."

Die Herforder ärgerten die Werner eigentlich nur im ersten Viertel. "Da hatten wir Probleme mit der Abstimmung, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten", meinte Kaiser, dessen runderneutere Mannschaft nur eine Chance hatte, sich vor dem Auftakt einzuspielen. Das machte sich vor allem in der Defensivarbeit bemerkbar. Die Ostwestfalen, bei denen sich Gino Nesbitt zwar aufwärmte, aber nicht spielte, hatten dem Werner Spiel eigentlich nur direkt unter dem Korb etwas entgegen zu setzen. Dort rackerten der ehemalige Werner Damian Szudy sowie der zweite Herforder US-Mann, Marcus Robinson, letztlich aber vergebens. "Ansonsten waren bei denen nicht viele präsent", sagte Kaiser über das Aufbau- und Flügelspiel der Gastgeber.

Die knappe Führung hatte Herford bereits Mitte des zweiten Viertels aufgebraucht. Da glichen die Werner zum 36:36 aus und sorgten mit weiteren zwölf Punkten in Folge für einen klaren Vorsprung. Bis zur Pause wuchs die Differenz auf 17 Punkte an (61:44).

Nach dem Wechsel stand nun die Defensive hervorragend, während der Versuch, schnelle Offensivaktionen zu forcieren, daran scheiterte, dass zu unkonzentriert gespielt wurde. Viele leichte Fehler machte Kaiser aus, entschuldigte aber auch diese: "Da fehlte die letzte Konzentration, das darf man nicht überbewerten.

Im Schlussviertel zog Kaisers Team sogar auf 87:61 davon - beste Gelegenheit, den ganz jungen Spielern wie Kottmann, Meinert und Widey Spielpraxis zu geben. Sie standen am Ende zusammen mit Thomas Gebhardt und dem jungen Kroaten Zvonimir Peric auf dem Feld.

TV Werne:: Meinert (3/1 Dreier), Rosic (4), Schulze Pals (20), Peric (11), Niehüser (4), Ward (35/7), Powell (18), Kottmann, Widey, Gebhardt, Naber

Kategorie:
1. Herren (1RLH)

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Veröffentlichung

am 27.08.2007 um 21:02 Uhr

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